Herz statt Hetze – nominiert für den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 2019

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Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde 1976 vom SPD-Parteivorstand auf Initiative von Willy Brandt und anderen Freunden und Weggefährten in Erinnerung an den ersten Bundespräsidenten aus den Reihen der SPD ins Leben gerufen.

Gustav Heinemann, der von 1969 bis 1974 im Amt war, stand für einen demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Seine offene Persönlichkeit und seine Bürgernähe brachten ihm das Prädikat „Bürgerpräsident" ein.

Dieser Preis, für den „Herz statt Hetze“ nun auf Initiative der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Dorothee Schlegel nominiert wurde, ehrt die vielen Aktiven für ihren Einsatz für Frieden und Demokratie, für Schwächere und gesellschaftliche Minderheiten oder für eine menschliche Arbeitswelt.

„Die Initiative „Herz statt Hetze“ im Neckar-Odenwald-Kreis wurde nominiert, weil sie mit außerordentlich viel Zivilcourage und gelebtem Bürgermut für einen starken Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sorgt“ so die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Kreisvorstands- und der Kreistagsfraktion Dr. Dorothee Schlegel. Der SPD Kreisvorstand Neckar-Odenwald unterstützt die Nominierung, so der Kreisvorsitzende Jürgen Graner und die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Heide Lochmann.

 Das Jahr 2019 ist für den Preis von besonderer Bedeutung. In diesem Jahr jährt sich am 23. Mai die Verkündung des Grundgesetzes zum 70. Mal. Das Grundgesetz war für Gustav Heinemann von besonderer Bedeutung. Er nannte das Grundgesetz einmal Grundlage unseres Lebens. Es sei in seinen Wertfestsetzungen und seiner Staatsordnung in unser Denken eingedrungen. Es unterbreite uns das große Angebot, zum ersten Mal eine freiheitlich-rechtsstaatliche und soziale Demokratie zu verwirklichen.

Das Jahr 2019 ist aber noch aus einem anderen Grund von ganz besonderer Bedeutung. Am 26. Mai wählen wir ein neues Europäisches Parlament. Diese Wahlen werden darüber entscheiden, ob sich Rechtspopulisten durchsetzen oder das europäische Miteinander gewinnt.

Dem Kuratorium, das die Vorschläge sichtet und bewertet, gehören unter anderen Gustav Heinemanns Sohn Peter Heinemann, seine Enkelin Christina Rau, sein Enkel Jan Wichelhaus sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft an. Unter der Leitung von Henning Scherf,  dem ehemaligen regierenden Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, trifft das Kuratorium dann die Entscheidung für den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 2019.

Die Preisverleihung findet voraussichtlich am 16. Mai 2019 im Willy-Brandt-Haus in Berlin statt.

 

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